Projekt Balu

Die Story

Kein Mensch braucht ein zweites Wohnmobil, aber ....

 

(Ein Pete-Projekt)


Den Namen des Fahrzeugs habe ich von der Vorbesitzerin übernommen. Aber irgendwie passt er auch: Entweder man verbindet ihn mit Balu dem Bären aus dem Dschungelbuch wegen des Lieds „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, weil er einfach entschleunigt, oder wegen der Farbe Blau: „Blue Balu“.


Egal, ich war schon Feuer und Flamme, als er ins Gespräch kam, ohne ihn gesehen zu haben. Die zwei Wochen bis zur ersten Besichtigung waren lang. In dieser Zeit habe ich das gesamte Internet nach Informationen über T4-Busse durchstöbert. Zwischendurch hatte ich die Hosen voll, denn die Dinger rosten einem unter dem Arsch weg.


Erste Besichtigung: Mega! Es war kein Rost zu finden, auch nicht an den berüchtigten „Kompostern“ (Kotflügel, die voller Modder und daher durchgerostet sind). Auch die Schweller, die Scheiben, die Schiebetür und andere kritische Punkte waren noch top.


Zum Fahrzeug selbst: Es ist ein T4-Transporter mit kurzem Radstand, langem Vorbau, Rundum-Fenster, Hecktüren, Klimaanlage und Standheizung. Außerdem sind ein paar Vorhänge und ein ausziehbares Bett dabei. Genau das, was ich brauche, ohne je danach gesucht zu haben.
 

Wir waren uns sofort einig, und bei Linda (der Name ist frei erfunden) hat das Kinn gezittert, als ich das Fahrzeug gleich mitgenommen habe.
 

Am darauffolgenden Montag bin ich gleich zum TÜV gefahren und er ist ohne Mängel durchgekommen. Ein 22 Jahre altes Auto! Respekt und gute Pflege von der Vorbesitzerin!
 

Zu Hause angekommen, begann ich mit der Planung. Diese reichte von notwendigen Dingen wie einer neuen Anlasserbatterie über einen kompletten Innenausbau bis hin zu schwarzen 19-Zoll-Alufelgen, Spurverbreiterung und Kuhfänger. Aber „Ho, Brauner“! Etwas zu priorisieren und dabei das Budget im Auge zu behalten, war damals mein Job, und so gehe ich das Ganze „agil“ an. Zunächst das Wichtigste (Batterie und Bremsen) und dann kleine Schritte beim Ausbau. Ich möchte den Balu nicht „verbasteln“ und keine festen Einbauten vornehmen. Alles soll mit wenigen Handgriffen rückbaubar sein, sodass er auch weiterhin als Transporter nutzbar ist.

 

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